Schiffsmodellbau-Club "Albatros" Ellerau e.V.

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Das Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven

Nach der Ausstellung "modellBOOT2000" hatten wir uns vorgenommen, im Herbst 2000 eine Ausfahrt zum Schifffahrtsmuseum nach Bremerhaven zu unternehmen.
Am 21.10. war es dann so weit. Mit 4 PKW und 16 Mann (pardon, zwei Frauen waren darunter), starteten wir pünktlich um 8:00 Uhr vom Parkplatz am Freibad in Richtung Bremerhaven. Über die Autobahn Hamburg - Bremen - Bremerhaven erreichten wir pünktlich um 10:00 Uhr das Schifffahrtsmuseum. Das Museum liegt direkt an der Weser und ist von der Autobahn hervorragend zu erreichen.
Der Eintritt ist mit 8,-- DM ausgesprochen preisgünstig. Im Eintrittspreis enthalten ist auch die Besichtigung der Originale, die vor dem Museumsgebäude im Hafen liegen. Eigentlich bräuchte man für diesen Museumsbesuch mindestens 2 Tage.

Zwischen hohen Häusern und dem Museum eingebettet liegt der Museumshafen

Wir alle waren dabei! Teil eines Raddampfers

Das Schifffahrtsmuseum Bremerhaven zeigt einen eindrucksvollen Querschnitt durch den gesamten Bereich der Schifffahrt. Modelle und Originale zeigen in herausragender Art und Weise, das der Mensch schon seit jeher das Element Wasser zu beherrschen versuchte.

Die Karl Carstens der DFO, ehemals Deutsche Bundesbahn, heute bereits außer Dienst

Containerschiff

Frachter

Passagierschiff vergangener Zeiten, ca. 7 Mter langes Modell

Die meisten Modelle waren im Maßstab 1:100 gefertigt, es waren aber auch Modelle im z.B. Maßstab 1:37,5 zu sehen. Diese Modelle erreichen eine Länge von mehreren Metern und sind damit sicherlich eines der Highlights in diesem Museum.

Marine

Marine

Hsitorische Modelle in allen Größen spiegelten die Schiffsbaukunst der vergangenen Jahrhunderte wieder

Lastkähne (Originale)

Immer wieder sind auf den Flächen auch Originale zu finden, so wie diese Lastkähne aus einer vergangenen Zeit.

Diarama eines gestrandeten Seglers

Diarama eines im Eis liegenden Seglers

Vitrinen (Diarama) geben einen eindrucksvollen Einblick auf die Seefahrtsgeschichte der letzten Jahrhunderte, auf Entdecker und Abenteurer.

Der Hochseeschlepper "Seefalke", Baujahr 1924

Das Deck der "Seuten Deern", der letzte Großsegler mit Holzrumpf

Im Museumshafen liegen mehrere Schiffe, die besichtigt werden können. Interessant dürfte hier vor allem die Technik gewesen sein - aber auch wie unsere Väter und Großväter auf den Schiffen untergebracht waren. 

Das Deck des Walfängers

Immer wieder interessant ist die Technik der Winschen

Im Museum gibt es eine Abteilung, die sich mit dem Walfang beschäftigtEindrucksvoll war auch der Bereich, der sich mit dem Walfang beschäftigt. Unter der Decke im Museum hängt das Skelett eines in der Weser gestrandeten Wales.

Fazit dieses Tages: Ein Museumsbesuch, der sich in jeder Beziehung gelohnt hat. Hier bekommt man für das geringe Eintrittsgeld einen optimalen Eindruck von der Schifffahrt und seinen Randbereichen.

Die Gestaltung des Museums ist optimal gelungen und wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Harald Sies

 

 

 

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